Frei ohne Willensfreiheit: Ein philosophischer Essay
| AUTHOR | Kalberlah, Fritz |
| PUBLISHER | Bod - Books on Demand (06/26/2024) |
| PRODUCT TYPE | Paperback (Paperback) |
Description
Das menschliche Bewusstsein ist ein Wunder: es ermöglicht das Nachdenken des Menschen über sich selbst und liefert kreative Handlungsoptionen. Das Bewusstsein ist aber auch ein vertracktes Instrument: Um vermeintlich dem Vorteil oder dem Schutz des Menschen zu dienen, fälscht es die Selbsteinschätzung, stellt fehleranfällige Vergleiche an und sorgt dafür, dass Menschen bei ihrer Willensbildung durch Illusionen motiviert werden. Im Ergebnis: der Mensch besitzt keinen freien Willen, weil er sein eigenes Bewusstsein nicht kontrollieren kann! Die meisten Menschen gehen jedoch davon aus, dass wir zumindest in gewissem Umfang über Willensfreiheit verfügen. Unser Rechtsstaat würde angeblich sonst nicht funktionieren, es würde keine Verantwortung mehr übernommen und ohne Willensfreiheit wären wir ohnmächtige Marionetten! Der Essay Frei ohne Willensfreiheit zeigt, dass diese Einordnungen keineswegs zwangsläufig sind und teilweise auf unglücklichen Definitionen basieren, was denn überhaupt unter Willensfreiheit zu verstehen sei. Ohne Zweifel verfügt der Mensch über ein gewisses Ma an Freiheit in seinem Handeln! Er kann freier werden, indem er durch Erfahrung, Selbstwahrnehmung und Selbstreflexion ein reiferes Bewusstsein entwickelt und in sich selbst hineinzuhorchen lernt. Wenn wir uns im Leben zunehmend von inneren und äu eren Zwängen loslösen, bedeutet das die Chance zu mehr Authentizität. Dieser Essay liefert ein neues Verständnis von Freiheit, das Respekt sowie Toleranz gegenüber den Bedingtheiten der Mitmenschen und gegenüber der eigenen Person beinhaltet. Mit zahlreichen Beispielen wird eine lebenspraxisnahe Philosophie vorgestellt, die sich als Lebenshilfe und nicht als akademisches Traktat versteht. Dennoch werden die erforderlichen theoretischen Überlegungen der Konzeption erläutert: der Zusammenhang mit der Denkschule des Determinismus wird aufgegriffen, die Ergebnisse der Hirnforschung werden eingeordnet, die Bedeutung der Vernunft und des moralischen Sollens
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Product Format
Product Details
ISBN-13:
9783759706225
ISBN-10:
3759706223
Binding:
Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language:
German
More Product Details
Page Count:
226
Carton Quantity:
32
Product Dimensions:
5.00 x 0.52 x 8.00 inches
Weight:
0.55 pound(s)
Country of Origin:
US
Subject Information
BISAC Categories
Body, Mind & Spirit | Inspiration & Personal Growth
Descriptions, Reviews, Etc.
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Das menschliche Bewusstsein ist ein Wunder: es ermöglicht das Nachdenken des Menschen über sich selbst und liefert kreative Handlungsoptionen. Das Bewusstsein ist aber auch ein vertracktes Instrument: Um vermeintlich dem Vorteil oder dem Schutz des Menschen zu dienen, fälscht es die Selbsteinschätzung, stellt fehleranfällige Vergleiche an und sorgt dafür, dass Menschen bei ihrer Willensbildung durch Illusionen motiviert werden. Im Ergebnis: der Mensch besitzt keinen freien Willen, weil er sein eigenes Bewusstsein nicht kontrollieren kann! Die meisten Menschen gehen jedoch davon aus, dass wir zumindest in gewissem Umfang über Willensfreiheit verfügen. Unser Rechtsstaat würde angeblich sonst nicht funktionieren, es würde keine Verantwortung mehr übernommen und ohne Willensfreiheit wären wir ohnmächtige Marionetten! Der Essay Frei ohne Willensfreiheit zeigt, dass diese Einordnungen keineswegs zwangsläufig sind und teilweise auf unglücklichen Definitionen basieren, was denn überhaupt unter Willensfreiheit zu verstehen sei. Ohne Zweifel verfügt der Mensch über ein gewisses Ma an Freiheit in seinem Handeln! Er kann freier werden, indem er durch Erfahrung, Selbstwahrnehmung und Selbstreflexion ein reiferes Bewusstsein entwickelt und in sich selbst hineinzuhorchen lernt. Wenn wir uns im Leben zunehmend von inneren und äu eren Zwängen loslösen, bedeutet das die Chance zu mehr Authentizität. Dieser Essay liefert ein neues Verständnis von Freiheit, das Respekt sowie Toleranz gegenüber den Bedingtheiten der Mitmenschen und gegenüber der eigenen Person beinhaltet. Mit zahlreichen Beispielen wird eine lebenspraxisnahe Philosophie vorgestellt, die sich als Lebenshilfe und nicht als akademisches Traktat versteht. Dennoch werden die erforderlichen theoretischen Überlegungen der Konzeption erläutert: der Zusammenhang mit der Denkschule des Determinismus wird aufgegriffen, die Ergebnisse der Hirnforschung werden eingeordnet, die Bedeutung der Vernunft und des moralischen Sollens
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